Kategorie: Arbeit


• Zapfwellenanschlüsse müssen mir einem Sicherungsschild verdeckt sein.
• Es muss eine Starteinrichtung ohne Verwendung von losen Hilfsmitteln, wie Seilen oder Riemen, vorhanden sein.
• Wird der Motor mit einer Andrehkurbel gestartet, muss eine schleuder, sicherer Kurbelführung vorhanden sein.
• Heiße Teile, z.B. am Auspuff, müssen durch ein Gitter gegen großflächige Berührung gesichert sein.
• An triebradlosen Hacken muss das Hackwerkzeug zur Bedienungsperson hin eine vollwendige Abdeckung bis zu einer Arbeitsbreite von 600mm aufweisen.
• Bei Bodenfräsen und Triebradhacken muss zwangsläufig und konstruktiv sichergestellt sein,
• dass bei eingeschaltetem Rückwärtsgang das Fräsewerk nicht angetrieben werden kann.
• Triebradlose Motorhacken dürfen sich bei Rückwärtsfahrt mit nicht mehr als 3,5 km/h bewegen.
• Maschinen mit Rückwärtsgang müssen eine Leerlaufstellung haben.
• Notausschalter müssen direkt Griffbereit der Bedienungsperson liegen. Handgeführte Bodenarbeitungsmaschinen haben seit dem 1.1.1995 als zusätzliche Sicherungsmaßnahme eine Totschaltung.
• Eingebaute Bodenbearbeitungsgeräte müssen eine vollwendige Arbeitswerkzeugabdeckung aufweisen.

Folgende Bedienungsanleitungen gewährleisten einen gefahrenlosen Umgang mit handgeführten Bodenfräsen und Hacken:
• Beschädigte Hackwerkzeuge auswechseln.
• Gegebenenfalls Fremdkörper auf der zu bearbeiteten Fläche beseitigen.
• Hackwerkzeugabdeckung auf die vorgesehene Bearbeitungstiefe einstellen.
• Bei wenden der Maschine vorher die Hackwerkzeuge ausschalten.
• Reinigungs-, Wartungs- und Entstörungsarbeiten nur beim ausgeschalteten Motor durchführen.
• Motorstillstand abwarten.
• Gegebenenfalls Gehörschutz tragen.
• Beim betanken Einfülltrichter verwenden und nicht rauchen.
• Motor nur mit freien lauf lassen bzw. im Gewächshaus für gute Lüftung sorgen.
• Beim Transport von Bodenfräsen auf ordnungsgemäße Ladungssicheru

Grunddüngung
Erfolgt vor dem Pflanzen, Pikieren, Topfen ½ – ⅔ der Nährstoffmenge in Boden/Substrat.

Nachdüngung
Erfolgt als Ergänzungsdüngung. Gut ist Boden- oder Substratuntersuchung (Analyse).

Flüssigdüngung
Erfolgt unter Glas oder im Freiland. Gießen, Tröpfchen

Kopfdüngung
Wird in der stehenden Kultur vorgenommen. fest oder flüssig

Gießdüngung
Erfolgt mit der Kanne, dem Schlauch, durch Beregnung z.B. 0,1% – 0,3%, max. 0,5%

Flächendüngung
Erfolgt breitwürfig mit Hand oder mit Düngerstreuer. in mehreren Gaben

Blattdüngung
Erfolgt als Spritzdüngung über das Blatt z.B. 1‰ – 1%

Reihen-/Streifendüngung
Mit Hand oder Düngerstreuer entlang der Reihen Dahlien, Gehölze

Tröpfchendüngung
Erfolgt mit Tropfschläuchen z.B. Volmatic System

Punktdüngung
Von Hand um die Pflanze herum streuen (Futterdüngung)

Anstaudüngung
Bedeutet Düngung mit Wasseranstau auf den Tischbeeten oder in Hydrokultur.

Nulldüngung
Start einer Kultur ohne Düngung oder Auswertung für bestimmte Zeit. (Nährstoffsteigerung, Blütenbildung)

NFT (Nutrient Film Technik)
Nährlösung im umlauf auf Rinnen (Fließrinnen, geschlossenes System)

Gründüngung
Erfolgt mit frischer Pflanzenmasse aus dem vorangegangenen Anbau.

Reststoffe:
Als Pflanzen oder andere organischen Materialien bestehenden zersetzbare und Kompostierbare Stoffe.
z.B. Kokosfasern, Rindenmulch, Laub

Zuschlagstoffe:
(Torfersatzstoffe)
Holzfasern, Reisspelzen, Dinkelspelzen, Styromull, Perlite, Sand, Blähton, Hygropro

Volumen %:
Anteil eines Stoffes in Volumenprozent: z.B. ⅓ Kompost und ⅔ Torf

Fermentierung:
Abbau und Umwandlung organischer und chemischer Verbindungen in Pflanzen verfügbare Stoffe durch Bakterien und Pilze.

Nährstoffsorption:
Aufnahme von Nährstoffen durch andere feste
oder flüßige Stoffe im Substrat. Z.B. Ton

Eisenchelate:
Z.B. Spurennährstoffe, die an Chelate artige Stoffe gebunden sind und langsam abgegeben werden. Z.B. Wuxal flüssig

N-Immobilisierung:
Stickstoffbindung durch C-haltige Stoffe z.B. Rinde, Holzfasern, Rindenmulch

Substrat-Sackung:
Volumenverkleinerung eines Substrates

Mikrobieller Abbau:
Abbau und Umbau organischer Stoffe durch Pilze und Bakterien.

Inerte Stoffe:
Reaktionsträger oder neutrale Stoffe z.B. Perlite, Sand, Styromull, Hygromull

C : N – Verhältnis:
-weit 10:1
z.B. Ernteabfälle, Gras

Phenole:
Schwache Carbol Säuren in harzreichen Hölzern
z.B. Kiefer, Lärche

Befallenssymptome:
An Blättern, Blüten und Früchten sind braune Faulstellen, die mit einem grauen Pilzrasen überzogen sind. Er kann auf lebenden und toten Pflanzen leben.
Beschreibung:
Das Myzel ist gräulich oder bräunlich. Die Träger der Konidien sind septiert und mehr oder weniger verzweigt. Die Sporen sitzen an den Zweigenden. Durch reichliche Bildung von Konidien wird ein grauer bis schwärzlicher, häufig staubender, Pilzrasen ausgebildet. Die Konidien werden etwa neun bis zwölf Mikrometer lang und zwischen sechs und zehn Mikrometer breit.
Sehr selten werden in oder an Pflanzenteilen schwarze, innen weiße, Sklerotien ausgebildet, aus denen dann ein gestielter, kelch-, becher- oder schüsselförmiger Apothecium genannter Fruchtkörper entspringt. Hier werden die Ascosporen ausgebildet.
Ökologie:
Wie alle Botrytis-Arten lebt die Grauschimmelfäule als Parasit, dabei induziert sie die Apoptose der befallenen Zellen im befallenen Gewebe der infizierten Pflanzen. Dies führt zum fortschreitenden Zerfall des Gewebes (Fäule). Alle anderen Arten der Gattung sind dabei auf eine oder wenige Wirte spezialisiert, nur die Grauschimmelfäule kann als Generalist mehr als 235 Wirtspflanzen befallen.
Die Art kann sich sexuell fortpflanzen, tut dieses aber nur sehr selten. Die Konidien werden über den Wind verbreitet. Die Pilze überwintern als Mycel im Boden innerhalb der faulenden Pflanze, oder bei generativer Vermehrung als Sklerotien.
Schaden:
Die Grauschimmelfäule kann hohen Schaden an vielen wichtigen Agrarerzeugnissen verursacht. Für die menschliche Gesundheit stellt die Grauschimmelfäule vor allem durch sein hohes allergenes Potential eine Gefährdung dar.

Entwicklung:
Der Pilz überwintert am abgestorbenen Pflanzenteil mit Hilfe von Sklerotien. Im Frühjahr wächst daraus infektionstüchtiges Myzel. Dies trinkt in das Gewebe ein und zerstört es. Es ist ein Innenpilz und tötet es. Auf dem abgetöteten Gewebe bildet sich ein mausgrauer Schimmelbelag (=Sporenbildung).
Vermehrung durch Wind und Wasser. Im Herbst Bildung schwarzer Dauerkörper.
Bekämpfung:
Abgefallenes Material wegräumen und entfernen. Optimale Kulturführung, vorsichtig Gießen, damit die Pflanze abtrocknen kann, Heizen, Lüften, Bodendesinfektion, Dämpfen. Spritzmittel: Teldro, Switch

Kulturbericht (1)

Pelargonium zonale
Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Stehende Geranie

Pelargonium peltatum
Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Bauerngeranie, hängende Geranie

Heimat: südliches Afrika
Kulturdauer: Langkultur: 8 Monate, Normalkultur 5 Monate, für Kleinware etwa 2 Monate
Vermehrung: durch Kopfstecklinge mit 2 bis 3 Blättern von geprüften Mutterpflanzen ab Mitte Dezember bis Anfang März geschnitten oder gebrochen gesteckt in 48 Quickpot gefüllt mit Torf – Perlite – Gemisch 1:1 bei 20-22°C; Bewurzlungsdauer 16 – 20 Tage Bewurzlungslufttemperatur 18 – 20°C
Weiterkultur: etwa nach 4 Wochen werden die Pflanzen in den 12er Endtopf gefüllte mit Einheitserde T ph – Wert (5,5 – 6,2) bei 18 – 20°C aufgestellt. Anfangs 40 Pflanzen/m2 später nach dem Rücken Mitte März auf 16 – 25 Pflanzen/ m2 Ende März stauchen mit Cycocel; Anfang Mai sind sie Verkaufsfertig bei einem Verkaufspreis von 2,40 €
Düngung: Starkzehrende Pflanzen, Grunddüngung mit organisch-mineralischem Mehrnährstoffdünger
oder Depotdünger ( Langzeitdünger) wie z.B. Osmocote. Düngung bei jedem Gießvorgang
1‰ mit Stammlösung, z.B. Flory 3 Grün (15+10+15+2)
Pflanzenschutz:
Krankheiten: Blatt- und Stengelbakteriose:
Sichtbar kranke Pflanzen sofort entfernen und vernichten. Nicht auf den Kompost werfen

Pelargonienrost:
Dithane Ultra (0,2%)

Phythium Stengelfäule:
Fonganil Gold (0,013%) gießen
Proplant (0,15%) gießen
Previcur N (0,15%) gießen

Schädlinge:
Weiße Fliege: Confidor WG 70, Plenum 50 WG
Blattläuse: Calypso, Confidor WG 70
Weichhautmilben: Vertimec

Sorten: Pelargonium zonale:
Vulcan hellrot
Rocky Mountain White weiß
Rocky Mountain Jazz rosa
Noblesse hellrot
Pelargonium peltatum:
Pink Blizzard rosa
Dark Red Blizzard dunkelrot
Ville de Paris rosa

Besonderheiten: Hochstämme, in Ampeln, Pflanze mit Lizenzgebühr, Pflanze kann bei 8 – 10°C an einem hellen Standort überwintert werden, für sonnige bis halbschattige Standorte gut geeignet; Es gibt auch Edelformen der Pelargonie (Pelargonium grandiflorum, Edelpelargonie)

Verwendung: Als Fenster- und Balkonschmuck in Schalen Tröge und auf Gräbern

Kundin: “Können Sie mir meine Pflanze fertig machen?”
Ich: “Ich kann Ihnen gerne Ihre Pflanze fertig machen.” xD

Kunde: “Ich habe letztes Jahr eine Pflanze gekauft, die war gelb und so hoch und die wollte ich jetzt wieder haben.”
Ich: O.o

Im Februar kam eine Kundin zu mir und fragte mich, ob eine Primel ein Stiefmütterchen sei. Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen.

Kunden nehmen von irgendwo Pflanzen und stellen sie zu anderen Pflanzen. Das wäre das Gleiche, wenn ich im Supermarkt Gummibärchen nehmen würde, sie zum WC Reiniger lege und dann kommt ein Kunde und fragt dich, ob man mit den Gummibärchen das Klo putzen kann.

Ich war gerade am Gießen,
als ein Kunde zu mir kam und mich fragte: “Haben sie auch Impatiens?”
Ich: “Drehen sie sich mal um. Da haben wir Impatiens. Einmal gefüllt und dann die normalen.”
Er: “Oh, ja ok. Ich weiß nämlich nicht wie sie aussehen.”

Ich dachte mir meinen Teil und goss weiter.

Kunde: “Haben sie auch Olivien?”
Ich: “Ja, wir haben Olivenhochstämmchen. Da die und die Größe und da die größe.”

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